Durch Web2.0 Anwendungen haben Organisationen die Möglichkeit direkt mit Ihren Anspruchsgruppen in Kontakt zu treten und einen Dialog zu führen. Das ist bedeutensde Neuerung und gleichzeitig Herausforderung die sich durch Social Software für die Unternehmenskommunikation bietet. Die Bedingungen und Entwicklungen im Dialog zwischen Organisation und Anspruchsgruppe ist ein mögliches Untersuchungsfeld für meine Abschlußarbeit.
Eine sich abzeichnende Entwicklung ist, dass die Kontrolle der Kommunikation über das Unternehmen und das Bild in der Öffentlichkeit nicht mehr allein bei der Organisation selbst liegt. Andere Akteure als die üblichen Gatekeeper (Journalisten) schalten sich in die Darstellung eines Unternehmens in der Öffentlichkeit ein. Durch die Möglichkeiten von Web2.0 Anwendungen ist es jedem möglich seine Meinung zu einem Thema oder einer Organisation im Internet zu äußern. Diese Meinungen bleiben nicht nur auf das Internet beschränkt, sondern können sogar in die klassischen Medien gelangen, wie es sich in einigen Beispielen, wie dem Fall des Unternehmens Jamba, schon gezeigt hat. Ein weiteres Untersuchungsfeld sind die Möglichkeiten die Organisationen in Zukunft haben, um ihre Darstellung in der Öffentlichkeit zu steuern.
Für die Organisationen wird es wichtiger sich transparent und glaubwürdig darzustellen. Die Öffentlichkeit verlangt sogar danach. Die Loyalität der Anspruchsgruppen wird, in einer Zeit in der buchstäblich jeder Meinungsbilder sein kann, zu einem wichtigen Gut für die Organisationen. Unternehmen müssen die neuen Möglichkeiten, die der Dialog bietet, erkennen und nutzen lernen.
(vgl. PR-Guide)