Archiv für August 2008

Eingrenzung des zu untersuchenden Materials

Da sich veröffentlichte Kommentare und andere Content auf einigen Profilseiten bis ins Unendliche erstreckt, muss das Material, dass untersucht werden soll eingegrenzt werden. Anders ist die Fülle an Informationen nicht zu bearbeiten und würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Bei Kommentaren ist außerdem zu beachten, dass sich Inhalte und Art und Weise wiederholen. Das betrifft auch Fotos. Auf der Profilseite von Jeep auf Facebook zum Beispiel laden User hunderte von Bilder auf die Profilseite auf denen die Automobile der Marke abgebildet sind. Solche Phänomene sind für die Forschung sicherlich auch interessant, sollen aber in meiner Untersuchung nicht weiter beachtet werden, da ich durch meine Analyse einen ersten Einblick auf die Möglichkeiten für die Public Relations auf diesen Portalen geben möchte.

Nur Inhalte von Profilstartseite (1. Ebene) die dort dargestellt und direkt verlinkt sind. Kommentare der Startseite nur in einem Umfang von maximal 200 Stück. Weiterhin die Webseiten (2. Ebene) der Inhalte, die auf der Startseite dargestellt wurden. Kommentare auf 2. Ebene Webseiten nur bis zu einem Umfang von 25 Stück untersuchen. Beispiel: Von allen Videos auf dem Profil nur die die auf der Startseite abgebildet und verlinkt waren. Alle anderen kommen nicht in die Untersuchung. Von den Webseiten (2. Ebene) werden alle Inhalte untersucht. Feedback (Webseite 3. Ebene) auf Inhalte der 2. Ebene, welche auf der 2. Ebene direkt dargestellt und verlinkt sind werden auch untersucht. Beispiel: Ein Videokommentar zu einem Video.
Von Usern eingestellter Content (Bilder) wird nur bis zu einem Umfang von 20 Stück untersucht. Kommentare zu diesem von Usern eingestellten Content werden nur bis zu einem Umfang von 25 Stück untersucht. Sollte sich während der Kodierung herausstellen, das für das Forschungsinteresse interessante Inhalte über die Grenze der zu untersuchenden Inhalte hinausreicht, kann in diesem Fall für diese Fundstelle auch über diese Grenze hinweg kodiert werden.

Zukünftige PR-Forschung auf Social-Network-Portalen

Forschungsfelder für zukünftige Untersuchungen von Portalseiten:

Die Menschen die hinter den Anspruchsgruppen stecken können untersucht werden. Auf Profilseiten von Organisationen bekennen sich Menschen zu diesen Organisationen. Wer diese Leute sind wird auch gezeigt. Auf den Portalen hat man auch die Möglichkeit die Profilseiten dieser Menschen einzusehen. Dort lässt sich sicherlich einiges über diese Menschen in Erfahrung bringen. Zum Beispiel welche Interessen etc. sie haben. Damit lässt sich ein genaueres Bild der Anspruchsgruppe formen.