Im PR Blogger lädt Klaus Eck zum ‘Social Web Breakfast Frankfurt: Conversational Marketing’ ein. Diskutiert werden sollen die Ideen und Ansätze die hinter dem Begriff „Conversational Marketing“ stehen.
Es geht dabei um die Entwicklung, dass immer mehr User Spaß am Kommunizieren und Partizipieren im Internet finden. Allerdings gibt es ohne Kommunikationspartner keinen Dialog. Der Partner, die Organisationen, ist eingentlich schon da, tut sich allerdings noch schwer die Konversation mit seinen Anspruchsgruppen im Internet zu suchen. Verschiedene Ängste, wie Imageverlust und die Scheu vor Transparenz beschäftigen die Unternehmen. Das es langfristig besser ist sich mit dieser Entwicklung auseinanderzusetzen und Lösungen für einen, für das jeweilige Unternehmen gegeigneten, Dialog mit seinen Anspruchsgruppen zu finden wird sicher jedem Kommunikationsverantwortlichen einleuchten.
Allerdings sollte man bei der ganzen Dialogorientierung die User unter seinen Anspruchsgruppen nicht vergessen, die sich mit den Möglichkeiten des Web 2.0 sehr wohl auskennen und auch nutzen, aber einfach kein Interesse daran haben sich aktiv am Dialog zu beteiligen und selbst Beiträge oder Kommentare zu schreiben. Dieser Gruppe genügt es, wenn sie den Dialog zwischen Organisation und User einfach nur rezipieren, so wie sie es schon von der Printausgabe der Zeitung her kennen. Die Motivation dieser User dahinter ist kurz gesagt Informationsinteresse oder Unterhaltung. Vielleicht reicht auch das Zeitbudget dieser User nicht aus, um sich aktiv am Dialog zu beteiligen. Egal woran es liegt, bei der Planung von Dialogkonzepten oder „Conversations“ für die Unternehmenskommunikation sollte man diese Gruppe unter seinen Anspruchsgruppen mit ihren unbekannten Meinungen nicht vergessen, da es diese auch zu erreichen gilt.
0 Antworten zu „Conversational Marketing“