Archiv für Februar 2008

Aussagekräftige Einzelbeispiele

Für die Untersuchung werden aussagekräftige Einzelbeispiele für Profilseiten von Organisationen in den Social-Network-Portalen Facebook, MySpace und YouTube benötigt. Es sollten Seiten sein, die aktiv genutz werden und ausreichend Material für eine Untersuchung bieten. Angebote, bei denen nur eine Profilseite von Seiten der Organisation eingerichtet wurde und sonst weiter keine Kommunikation stattfindet, sind für eine Untersuchung von Einzelbeispielen nicht sehr interessant.

Der Typ der Organisation spielt dabei keine Rolle. Es können internationale/ nationale, große/ mittelständische/ kleine, politische/ kommerzielle/ Non-Profit-Organisationen sein. So kann ein Überblick für die Online-PR gegeben werden.

Über Input zu aussagekräftigen Einzelbeispielen freue ich mich sehr und auch Kommentare sind immer gern willkommen.

Hier schon mal ein paar Beispiele:

Facebook:

http://www.facebook.com/pages/Greenpeace-International/7297163299?ref=s

http://presby.facebook.com/barackobama

http://www.facebook.com/apps/application.php?id=14923635102&ref=s

http://www.facebook.com/event.php?eid=10546981652&ref=nf 

MySpace:

http://www.myspace.com/barackobama

http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&friendid=279189127

http://www.myspace.com/greenpeaceuk

http://www.myspace.com/werderbremen

YouTube:

http://de.youtube.com/user/unicef

http://youtube.com/barackobama

http://de.youtube.com/user/greenpeacevideo

http://de.youtube.com/user/SPDvision

Kurzexposé überarbeitet

Hier jetzt das überarbeitete Kurzexposé. Untersuchungsgegenstand und Methodik wurden genauer beschrieben.

Nach Absprache mit dem betreuenden Hochschulprofessor Martin Löffelholz wurde der Titel der Abschlussarbeit in „Public Relations in Social-Network-Portalen. Eine inhaltsanalytische Untersuchung der Kommunikation ausgewählter Organisationen und ihrer Anspruchsgruppen in YouTube, Facebook und MySpace“ geändert. (Der Titel der Abschlussarbeit lautet jetzt „Stakeholder-Kommunikation in Social-Network-Portalen. Online-PR als Stakeholder-Management im Zeitalter von Web 2.0″.) Untersucht werden soll die Kommunikationsbeziehung von Organisation und Anspruchsgruppen den Social-Network-Portalen Facebook, MySpace und YouTube.

Die Schwerpunkte der Untersuchung sind die Kommunikation von Organisation und Anspruchsgruppen im Untersuchungsgegenstand, die Funktionen die das PR-Instrument bietet und die Rolle der Stakeholder in diesem Social-Software-Angebot.

080309_Kurzexposé überarbeitet (pdf)

„Lovemarks“ als Spiegel für Markenbeliebtheit

Mit lovemarks.com bietet Saatchi & Saatchi eine Community in der User ihre Lieblingsmarken Beschreiben und Bewerten können. Die User sind aufgerufen ein paar Sätze zu schreiben, womit sie ihre Lieblingsmarke verbinden. Weiterhin kann man sich auch noch für oder gegen eine Marke bekennen. Damit entsteht ein durch die User gebildetes Ranking für die verschiedensten Marken. Diese Rankings lassen sich auf verschiedenen/ themenbezogenen Listen einsehen. Für mich haben diese Rankings den Vorteil, dass man so eine Auflistung über beliebte und bekannte Marken bekommt, für die User bereit sind Zeit im Internet aufzuwenden um diese zu beschreiben. Ich hoffe nun unter diesen Marken ein paar zu finden, die in Social-Network-Portalen schon heute PR betreiben, um dessen Profilseiten in meiner Abschlussarbeit zu untersuchen.

Facebook Applikationen für die PR

Im Blog HYPERtext habe ich einen interessanten Beitrag zu 29 für die PR nützlichen Applikationen für Facebook gefunden. Der Artikel wurde im Oktober 2007 veröffentlicht. Es ist zu erwarten, dass schon einige weitere nützliche Applikationen entwickelt wurden. Interessant finde ich das Tool „poll“ mit dem man einfache Umfragen durchführen kann. Mit einigen Applikationen kann man andere Social-Software-Tools, wie Twitter, in Facebook integrieren. Der Beitrag gibt reichlich Input für diejenigen, die sich mit PR in Facebook beschäftigen.

Forschungsfragen II

RQ1.

Wie sieht die Kommunikationsbeziehung zwischen Organisation und seinen Stakeholdern in Social-Networks aus?

RQ2.

In wie weit sind Stakeholder in die Organisation und die Organisation in die Gesellschaft durch das Kommunikationsangebot in Social-Networks integriert?

RQ3.

Welche Möglichkeiten und Anforderungen, die sich aus den Rahmenbedingungen für die Online-PR im Zeitalter von Web 2.0 ergeben, werden durch die Organisationen bei der Kommunikation mit ihren Stakeholdern in Social-Networks umgesetzt (genutzt und erfüllt)?

Literaturliste Kommunikationswissenschaft Hohenheim

Link zur Literaturliste des Studiengangs Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim. Bietet einen Überblick zur Fachliteratur der Kommunikationswissenschaft und speziell der Public Relations.

 http://medien.sowi.uni-hohenheim.de/kowi/literatur_neu.htm

Fehlender Content im Social-Net

Wie User auf fehlenden Content auf einer Unternehmensseite in einem Sozialen Netzwerk reagieren können, zeigt dieses Beispiel von Burger King auf Facebook.

Userfeedback BK

Hier wird deutlich, das es nicht nur aussreicht eine Fanseite in einem Sozialen Netzwerk anzulegen. Diese sollte, damit sie auch bei der Anspruchsgruppe ankommt, einen gewissen Mehrwert bieten. Was gewünscht wird, ist in der Feedback Antwort sogar gleich enthalten.

Wenn man als Organisation schon in einem Sozialen Netzwerk aktiv wird, sollte man wenigstens einen kleinen Willkommenstext hinterlassen. Das ist auch sehr wichtig für die Authentizität des Webangebotes, da in Sozialen Netzwerken jeder User die Möglichkeit hat, eine Fanseite zu einem Unternehmen anzulegen. Es ist sehr schwer zu unterscheiden, ob nun eine Fanseite vom Unternehmen selbst ist, oder ob die Seite von einem Firmenfremden angelegt wurde. Auf Grund dieser Situation ist es Organisationen anzuraten, Soziale Netzwerke mit eigenen Präsensseiten zu besetzen, bevor es andere tun.

Kurzexposé Abschlussarbeit

Hier nun das Kurzexposé zu meine Abschlussarbeit mit dem Titel „Kommunikation mit Anspruchsgruppen in Social-Software. Herausforderungen der Online-PR im Zeitalter von Web 2.0″.

Das Thema meiner Diplomarbeit soll sich mit der Kommunikationsbeziehung zwischen Organisation und seinen Anspruchsgruppen im Zeitalter von Web 2.0 beschäftigen. Es geht um die Kommunikation über die neuen Instrumente der Online-PR, die sich mit den Begriffen Social-Software und Web 2.0 Anwendungen beschreiben lassen. Speziell möchte ich die Kommunikation in aktuell noch nicht etablierten PR-Instrumenten, wie zum Beispiel in Sozialen Netzwerken wie Facebook untersuchen.

Kurzexposé (pdf)

Conversational Marketing

Im PR Blogger lädt Klaus Eck zum ‘Social Web Breakfast Frankfurt: Conversational Marketing’ ein. Diskutiert werden sollen die Ideen und Ansätze die hinter dem Begriff „Conversational Marketing“ stehen.

Es geht dabei um die Entwicklung, dass immer mehr User Spaß am Kommunizieren und Partizipieren im Internet finden. Allerdings gibt es ohne Kommunikationspartner keinen Dialog. Der Partner, die Organisationen, ist eingentlich schon da, tut sich allerdings noch schwer die Konversation mit seinen Anspruchsgruppen im Internet zu suchen. Verschiedene Ängste, wie Imageverlust und die Scheu vor Transparenz beschäftigen die Unternehmen. Das es langfristig besser ist sich mit dieser Entwicklung auseinanderzusetzen und Lösungen für einen, für das jeweilige Unternehmen gegeigneten, Dialog mit seinen Anspruchsgruppen zu finden wird sicher jedem Kommunikationsverantwortlichen einleuchten.

Allerdings sollte man bei der ganzen Dialogorientierung die User unter seinen Anspruchsgruppen nicht vergessen, die sich mit den Möglichkeiten des Web 2.0 sehr wohl auskennen und auch nutzen, aber einfach kein Interesse daran haben sich aktiv am Dialog zu beteiligen und selbst Beiträge oder Kommentare zu schreiben. Dieser Gruppe genügt es, wenn sie den Dialog zwischen Organisation und User einfach nur rezipieren, so wie sie es schon von der Printausgabe der Zeitung her kennen. Die Motivation dieser User dahinter ist kurz gesagt Informationsinteresse oder Unterhaltung. Vielleicht reicht auch das Zeitbudget dieser User nicht aus, um sich aktiv am Dialog zu beteiligen. Egal woran es liegt, bei der Planung von Dialogkonzepten oder „Conversations“ für die Unternehmenskommunikation sollte man diese Gruppe unter seinen Anspruchsgruppen mit ihren unbekannten Meinungen nicht vergessen, da es diese auch zu erreichen gilt.

Forschungsfragen I

Die Forschungsfragen aus dem Brainstorming wurden nochmal überarbeitet und ergänzt. Die folgende Forschungsfrage ist die Hauptfrage, mit der ich mich in meiner Diplomarbeit auseinandersetzen möchte.

Wie sieht die Kommunikationsbeziehung zwischen Organisation und seinen Anspruchsgruppen durch den Einsatz von Social-Software im Web 2.0-Zeitalter aus und worin liegen dabei die Herausforderungen für die Online-PR?


Die weiteren Fragen zeigen womit ich mich speziell beschäftigen möchte.

1.Welche Möglichkeiten bieten sich für die Organisationen für die Kommunikation mit ihren Anspruchsgruppen durch den Einsatz von Social-Software?

2. Welche Möglichkeiten, die Social-Software bietet, werden in der PR-Praxis bei der Kommunikation mit den Anspruchsgruppen über Web 2.0-Instrumente eingesetzt?

  • Wie werden die Möglichkeiten von Social-Softwareangeboten für die Kommunikation zwischen Organisation und Anspruchsgruppen genutzt?

3. Wie sieht die PR-Kommunikation einer Organisation mit seinen Anspruchsgruppen über Social-Software aus?

  • Wie wirkt sich die Nutzung von Social-Software auf die Kommunikation zwischen Organisation und Anspruchsgruppen aus?
  • Was sind die Kommunikationsinhalte die gesendet werden?
  • Kommt es zu einem Dialog zwischen Organisation und Anspruchsgruppe?
  • In wie weit kann man in der Online-PR durch den Einsatz von Social-Software schon von einem „Mitmachnetz“ sprechen?

4. Bieten die Organisationen über Social-Software Kommunikationsmöglichkeiten, damit sich die Anspruchsgruppen in die Organisation mit einbringen können?
5. Schafft es die Organisation sich über Social-Software in die Gesellschaft zu integrieren?

  • Bestimmen Organisationsfremde das Bild einer Organisation in der Öffentlichkeit?
  • Welchen Input bekommt die Organisation durch den Dialog oder Feedback seiner Anspruchsgruppen?

6. Schaffen es die Organisationen ihre Anspruchsgruppen über Social-Software erfolgreich anzusprechen?

  • Erreichen Sie damit ihre PR-Ziele?
  • Nehmen die Zielgruppen die Kommunikationsangebote an?

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